2. Tag, alle viel zu harmlos hier

Wieder bis mittags am Pool und wieder 2h Anreise zum Coachella.
Von !!! (Chk Chk Chk) leider nur noch den Rest gesehen aber waren gut. Arcade Fire mit viel Energie auf der Bühne, Chili Peppers wie immer langweilig aber richtig fett waren die Black Keys, absoluter Tipp.
Heimreise hat diesmal nur 1h gedauert, perfekt – ich befürchte es wird heute Abend richtig voll wenn Rage against the machine spielen und danach abreisen angesagt ist. Aber wir haben richtig bock drauf und auch auf die Vorgruppen 🙂 (Air, Manu Chao, Kaiser Chief, the Roots). Ab gehts!
Achja für die frühaufsteher: Es gibt wohl einen live Webcast auf coachella.com. RATM spielen um 22:30 – ca. 0:00 PST (7:30 – 9:00 daheim).

Coachella, 1st day, use two lanes


Nach wieder zuviel Entspannung waren wir schon spät dran für das Festival und den Starter für uns Arctic Monkeys.
Nur ca. 1.5h später waren wir auf dem Parkplatz angekommen (10 Meilen entfernt) nur dann mussten wir noch 2h anstehen um unsere Tickets zu bekommen.

Endlich drinnen echt das beste Gelände für ein Festival. Super Polofeldrasenboden, Fresstempel, abgefahrene Skulpturen die Feuer spucken uä, 5 Bühnen uvm.

Aber auch Ami typisch – Alkohol nur gegen ID Check (egal wie alt, auch 40+) an einem Extraschalter, dort bekommt man dann ein (Heineken) Armbändchen mit dem man in einen abgezäunten beergarden gelassen wird und nur da das 7$ Bier geniessen darf! Krank! Andere Getränke kosten so 2-3$, also extra teures Bier damit die Leute sich nicht umsaufen – das machen die dann auf unseren eropäischen Festivals (wie viele ja schon erleben durften)

Konzerthighlights waren definitiv Peeping Tom von Mike Patton (Ex Faith No More) und Björk mit Chor, Trompeten, viel elktronischem schnick-schnack und einer super Show.
Tiefpunkt wie immer dier abfahrt – nur 2h vom Parkplatz zur Strasse, dann noch 1h Fahrt – waren also erst nach 3 im Hotel. Heute und morgen wohl dasselbe Spiel 🙁

Get your kicks on route 66


Von Barstow nach San Bernadino auf der Route 66 ist eine Wüstenstrasse wie man sie sich vorstellt. Struppige Sandgeröllwüste und viele verlassene Gebäde.
Ein absolutes Highlight war die Skulpturen Sammlung von Elmar dr uns auch aufvsein Gelände eingeladen hat mit teils historischen Gegenständen zu abgefahrenen Glas-Müll-Kakteen verwandelt. ‚World famous‘ wie er sagte!

Nevada Welcome Center


Nach einem schönen Tag im Yosemite sind wir in einem Kraftakt die Strecke bis nach Las Vegas in einem durchgefahren (450 Meilen).
Und was soll ich sagen, Vegas ist wohl der grösste Scheisshaufen der je irgendwo hingesetzt wurde! Ehrlich.
Unser Hotel ist grausam (Stratospere Tower) die Stadt ist krank und wir freuen uns schon wenn wir wieder wegkommen Richtung Grand Canyon und die nächste grosse zwischenstation Palm Springs/Coachella Festival naht auch. Kein Wlan …

Are you aware of the bear policy?..


Auf dem letzten Drücker sind wir in Yosemite angekommen, das letzte Zimmer im Yosemite Valley bekommen (zum ensprechenden Preis). Schwarzbären solls hier auch einige geben und von der Police wurden wir auch angehalten (‚you missed a stop sign over there‘).
Dafür wurden wir heute morgen mit einer der schönsten aussichten belohnt, direkt an den Yosemite Falls.
So jetzt rede ich mit den Bären, die haben wohl Probleme mit ihrem essverhalten.