No roaming please

Mal ein Tipp zwischendurch. Wenn man im Ausland unterwegs ist und mobile online sein möchte kommt man schnell auf horrende Roaminggebühren. Die Gespräche und SMS innerhalb der EU sind mittlerweile reguliert, SMS kosten aus dem Ausland weniger (0,13€) als bei den meisten Verträgen im Inland (0,19€). Bei Daten gibt es so eine Regulierung leider noch nicht.

Zum Beispiel bei T-Mobile in der EU 1,70€/100kb, USA 4,90€/100kb und Japan 7,90€/100kb – 79€ für einen Megabyte!

Neben WLAN Hotspots lohtn es sich also auf lokale Prepaid SIMs umzusteigen. In UK bietet sich 3 (three) als Provider an. Der bei uns gebräuchliche Begriff Prepaid nennt sich in englisch Pay-as-you-go, naja Handy heisst ja auch Cell-Phone.
Also bin ich einfach in den nächsten 3 Shop, habe nach einer iPad Pay-as-you-go MicroSIM für iPad gefragt. Es gibt 1GB für 10£ (~11,50€), 3GB für 20£ (~23€). Keine Simkartengebühr, keine Aktivierung, kein persönlichen Daten. Einfach ins iPad stecken und absurfen.
Wichtig: Auswurfpin oder Büroklammer für den Simhalter nicht vergessen – garnicht so leicht zu finden so was.

artsy fartsy sunday

Langer Tag, kurze Nacht, kopfschmerzen – ab ins Museum.
Schnell noch ein Hammer Roast-Beef-Sandwich dann in die Saatchie Gallery. Immer wieder eine Reise Wert.
Besonders faszinierend ist die Installation von Richard Wildson der die Gallery 13 zur hälfte mit Öl gefüllt hat. Die Spiegelung ist so unglaublich perfekt und glatt dass man direkt darauf herumlaufen möchte.

Danach ein obligatorischer Kurzbesuch im Tate Modern um Ai WeiWei’s Sonnenblumenkerne in der Turbinenhalle anzusehen. Was zuerst unspektakulär aussieht entpuppt sich als 100 Millionen handgemachte Keramiknachbildungen die von 1600 chinesischen Kunsthandwerkern handgefertigt wurden. Kommt auf meinen Bilder nicht so gut deshalb noch mal beim Guardian.

Weil die Füße noch nicht genug wehtun ab Richtung Barbican. Ein Kulturzentrum mitten in einem seltsamen Betonjungle über Stege und künstliche Bachläufe. Ebenso eine Interessante Ausstellung von Damián Ortega. Jeden Tag eine neue Skulptur inspiriert von einer Zeitungsmeldung.

The rest is noise

Frisch gestärkt mit einem „Proper Burger“ bei Brysons überkam es mich doch mein Glück vor der Brixton Academy zu versuchen. Hup-di-wupp, 2 mal umgestiegen über die neue Westminster Tube-Station mit Schutztüren am Bahnsteig, as seen in Tokyo, schon in Brixton.

Und noch auf der Treppe aus der Station kam mir ein besoffener entgegen und wollte mir eine Karte andrehen – hmm, sah echt aus, kleiner Aufpreis und mitgenommen. Let’s Rock!

Seit dem Faith No More Album „Live at Brixton Academy“, das seit Anfang der 90er bei mir im Schrank steht, wollte ich schon immer mal dort hin. Und es hat sich gelohnt.

Die Karte war tatsächlich echt, der Laden voll und gute Stimmung. Der Innenraum ist aus den 20er Jahren erhalten und ist eine aufwändige Art-Deco Theaterbühne inklusive schwülstigen Balkonen und Säulen. Daher auch noch eine Besonderheit, der Innenraum ist schräg angelegt sodass man von überall super Sicht hat.

Da das ganze als Abschiedsparty angelegt war gab es vorher schon einen guten DJ Einheizer. Support Act war retro/grade die mit sehr cooler minimalistischer Bühne und einem Sound zwischen Jean Michel Jarre und Daft Punkt wirklich gut abgingen.

Um 12 ging es dann mit Groove Armada los, die ich eigentlich nur von ein paar Hits wie Superstylin‘ kenne. Riesenauftrieb mit allem was die Specialeffects hergeben (mist es gab keine Feuerbälle). Leuchtanzüge, Laser, Lichteskapaden – Coole Show. Für meinen Geschmack etwas zu glatt produziert aber sehr spaßig.

Danach noch etwas DJ und dann mit den Nachtbussen durch die Gegend. Der erste war ein Volltreffer, der nächste irgendwie falsch, dann wieder etwas in die richtige Richtung – naja dann lauf ich halt.

Gute Nacht!

Go2 Brixton Academy

Weiter durch die Straßen von London auf Richtung Brixton Academy. Heute Abend ist hier das letzte Groove Armada Konzert aller Zeiten (vielleicht). Also mal mein Glück im Ticketshop probiert, aber wie erwartet leider ausverkauft – angeblich gibt es noch Karten direkt an der Academy.

Zwischenstop im neuen Apple Store Covent Garden, schickes Gebäude, 3 Etagen – einmal durch und weiter.

Etliche Meilen zu Fuß und mit der Tube später heisst es „Sold Out“ – also wieder zurück.

Frieze not fair

Dieses Wochenende ist Frieze Art Fair im Regent Park. Eine Messe mit über 170 Galerien aus aller Welt die sich Mühe geben die nächste Kunstblase zu erzeugen. Filmtipp: The Great Contemporary Art Bubble (Trailer)

Eine alternative Ausstellung und 25£ Eintritt haben mich erst mal davon abgehalten. Gute Wahl war die Gegenveranstaltung (naja, Wunschdenken der Macher) sicher eher mein Geschmack.

The The Moniker Art Fair in einem alten Fabrikgebäude, mit Street Art u.a mit originalen von Banksy und ähnlichen Künstlern der nächsten Kunstblase.
Aber auch das Duo Herakut aus Frankfurt (hab Hera sogar am Stand gesehen) die schon den Bad Vilbeler Bahndamm verschönert haben (nicht lachen, ist echt cool). Klein ist die Welt.

Achja gleich mal im HMV die DVD von „exit trough the gift shop“, Banksys Abrechnung mit der Street Art Szene gekauft.

Earl of fighting

Alles noch mal gut gegangen und schon bin ich in Earls Court wo ich die nächsten Tage verbringen werde.

Sehr gut, schon mal ein 24h Tesco um die Ecke.

C’est trop eng!

Es ist mal wieder so weit – es zieht mich nach London.

Mal wieder sehr kurzfristig und wer spontan einen Flug nach London sucht bekommt halt nur die Reste (oder zahlt sich dämlich). Hinflug mit Air France über Paris in 3,5h – straffes Programm. Los geht’s!

Lecker Kekse

Thank you for visiting Japan with me!

Eine kurze Nacht, eine kurze Busfahrt (2h), eine kurze Wartezeit am Flughafen (2h) und ein kurzer Flug (12h) schon bin ich zurück in Frankfurt.
Danke dass ihr dabei wart! Ich habe noch ein paar Sachen zu berichten, dafür werde ich jetzt erst mal die Fotos sichten und die nächsten Tage dann noch ein paar Einträge nachziehen und eine Galerie mit einem Best-Of erstellen.
Jetzt geht aus direkt wieder in’s Berufsleben – aber ich bin mir sicher irgendwann heißt es wieder „JAL to Tokyo“!

How To Survive in Japan: „Ich muss mal!“

Na? Zuviel am Getränkeautomat bedient. Es ist Zeit für einen Toilettengang. Keine Angst die Bilder sind nicht allzu wild. Aber ich muss zugeben, hier weiss ich auch noch nicht genau wie alles klappt. Also gehen wir es an: