How to survive in Japan Part 3: Bahn fahren

In den meisten Großstädten die beste Fortbewegungsmöglichkeit und also auch hier: die U-Bahn.
Das Tokyoter Bahnnetz ist riesig und es gibt zig Möglichkeiten irgendwohin zu kommen. Um zusätzlich verwirrung zu stiften gibt es noch verschiedene Bahn-Anbieter neben JR (Japan Rail), Metro (Tokyo U-Bahn) gibt es noch mehrere kleine und lokale Bahnen (z.B. Keiser Line). Also hier der kurze Guide zur Tokyo U-Bahn und JR

Shibuya and Rich Berries

Shibuya ist mal wieder ein Stadtteil wie eine eigene Stadt. Und wie üblich alles bunt und vollgepackt. Besonders bekannt die große Kreuzung (Shibuya Crossing siehe Video) die wohl die überfüllteste meist besuchte ist.
Das ganze hier ist trashiger und schriller als z.B. in Ginza aber wirklich auch sehr Interessant. Viele Bars und Restaurant wie überall, die üblichen Karaoke Boxen und aber auch wirklich ein paar nette kleinere Läden und Bars wenn man etwas abseits der Hauptstraßen sucht.
Leider kam wieder heftiger Regen auf so dass ich etwas früher als geplant (die letzte Bahn fährt ohnehin schon um 23:30) zurück zum Hotel bin.
Gute Gelegenheit mal die Hotelbar zu besuchen wo ich bei einem einwandfreiem Manhatten und einem leckeren Rich Berrie Mint (Spezialität des Hauses) die Aussicht aus dem 25. Stock über Tokio bei Nacht genießen konnte. Hat nicht gereicht mich gleich ins Bett zu befördern, aber immerhin schon etwas …
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Ginza

Auch Ginza ist mal wieder ein Stadtteil der eigentlich eine eigene Stadt ist, riesig!
Das ganz jetzt etwas nobler und schicker. Tolle Restaurants und ein 5 stöckiger Apple Store! Richtig zur Geltung kommt es erst im dunkeln, aber ich glaube das gilt für ganz Tokyo.
Ich lasse jetzt erst mal Bilder sprechen, ich habe noch einiges mehr gesehen, aber die Hotelbar hat es mit angetan und es ist schon wieder 3 Uhr.

Ueno Park

Ich bin auch sonst immer dafür zu haben aber bei Regen bietet es sich besonders an: Ab in’s Museum.
Im Stadtteil Ueno gibt es einen großen, schönen Park mit einigen Museen, Tempeln und einem Zoo. Also ab dahin.
Erste Station ist das Tokyo National Museum, ein sehenswerter Museumskomplex aus mehreren Gebäuden die sich hauptsächlich auf japanische, teils asiatische Kunstgeschichte spezialisiert haben.
Alleine die unterschiedlichen Gebäude aus verschiedenen Epochen sind schon den Eintritt wert (600¥/~4,50€), aber auch die Ausstellungen sind interessant.
Danach ein kurzer Abstecher in das Tokyo National Art Museum und in eine Ausstellung der Abschlussarbeiten der Kunsthochschule, naja sah jedenfalls so aus 😉
Weiter durch den tollen Park, an einigen Tempeln vorbei, ein großer See mit Lotusblüten zurück zum Ausgangspunkt, und wäre fast an dem Ueno Royal Museum vorbeigelaufen. Auch noch abgeschreckt von dem verhältnismässig hohem Eintritt (1200¥/~9€) war ich mir nicht so sicher was mich erwartet.
Aber es hat sich gelohnt, eine tolle Ausstellung zeitgenössicher Kunst aus Japan wie man sie sonst selten sieht. Auch bekannte Größen wie Nara und Murakami waren mit originalen Vertreten (Neoteny Japan)
Und schon ist der Regen weg, na also!

How to survive in Japan Part 2: Regen

Na das ist einfach, oder? Es regnet also benutzt man einen Regenschirm?!

Schlaflos in Tokyo

Die Zeitumstellung hat mir doch ein paar Probleme bereitet. War viel wach heute Nacht und habe dann aber am Morgen leider das Frühstück verpasst. Naja, gibt’s halt erst mal einen Kaffe zum mitnehmen, in kalt, aus der Dose, aus einem Automaten!
Weiter mit der Bahn nach Shinjuku, eines der bekannteren Stadtteile in Tokyo. Auch schon morgens bei trüben Wetter ist hier viel los. Geschäfte ohne Ende, Leuchtreklamen und Restaurants. Aber trotzdem alles recht angnehm und sauber.

How to survive in Japan Part 1: Essen besorgen

Die Essensauswahl in Tokyo ist gigantisch. Die Japaner machen wirklich alles. Neben den ganzen japanischen Läden gibt es eigentlich auch alle Facetten an Gerichten die man sich vorstellen kann, und es sieht auch wirklich lecker aus. Hauptproblem also: Sich entscheiden.
Eine guter Snack für die kurze Pause ist ein Ramen. Also aufgepasst:

Sushi & Ramen – alles kein Problem

Juhu ich hab es geschafft was essen zu gehen. Na gut ich war noch nicht ganz so experimentierfreudig und bin hier in der Gegend von Ikebukuro rumgezogen und es gibt wirklich massenweise Restaurants hier. Die meisten sind in irgendwelchen Hochhäusern auf sämtliche Stockwerke verteilt, also in jedem Stockwerk ein anderes.
Praktisch: Die guten Plastikauslagen oder zumindest bebilderte Karten. Das hilft.

Leckere Plastikauslagen
Leckere Plastikauslagen

Also für’s erste an ein Sushi-Band. Da sieht man auch was es gibt und man muss sich nicht mit allzu peinlichen Wortjonglagen bemühen dass zu bekommen was man möchte.
Ordentlich zugelangt, auch einiges was ich bei uns noch nicht gesehen habe. Das ganze für 1200¥ (ca. 9€) da kann man nix sagen. Sau lecker!
Ganz ohne Peinlichkeiten ging es dann doch nicht, ich war mir nicht so sicher ob das grüne Pulver in der Dose Wasabi oder Instant Tee war – naja nur heisses Wasser war auch lecker, die neben mir wussten es anscheinend besser.

Andere Variante: Erst draussen auswählen, bezahlen und mit Ticket drinnen das Essen abholen.
Andere Variante: Erst draussen auswählen, bezahlen und mit Ticket drinnen das Essen abholen.

Jetzt trinke ich noch ein leckeres Asahi und genieße die tolle Aussicht aus meinem Hotelzimmer.
Oyamasumi-nasai!

Hochäuser soweit das Auge reicht
Hochäuser soweit das Auge reicht

Japanese or Western?

Japanisch natürlich!

Japanisches Flugzeugbier
Japanisches Flugzeugbier

Japanisches Flugzeugessen
Japanisches Flugzeugessen

Japanisches Flugzeug-Zeug
Japanisches Flugzeug-Zeug

Sehr angenehmer Flug und ich bin in Tokyo!
Übrigens 21st Century Boys ganz cooler japanischer Film (kein Foto 😉 )

Zeitveschiebung +7h