„We are making a brief stop at Kyoto station“

Guten Morgen. Heute bin ich mal pünktlich aus den Federn. Auschecken, mit der Metro zur Tokyo Station, den Japan Rail Pass eingetauscht, schnell noch ein leckeres Essen in der Kitchen Street des Bahnhofs reingedrückt gegessen, dann ab in den Shinkansen und mit 300 km/h durch die Städte gebrettert.
Bin grade hier im Miyako Hotel angekommen, direkt neben den großen Tempeln und Schreinen am Hang gelegen. Das Hotel selbst versprüht auch einen Japan-60er-Retro-Charme wie man ihn hier öfter sieht – irgendwie cool.
Darauf einen Tee und dann mal sehen was es hier zu entdecken gibt.

Dazu noch ein Video, abfahrt mit dem Shinkansen aus der Tokyo Station. Ist 5 Minuten lang und nicht besonders aufregend, aber man bekommt mal einen ganz guten Überblick über das südöstliche Tokyo.
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Roppongi oder bin ich hier noch richtig?

So, jetzt schön den Abend ausklingen lassen und ab in die Barszene nach Roppongi und Umgebung. Leider ist das Straßensystem wirklich schwierig. Wäre mal was für How to survive in Japan.
Hab ein paar nette Ecken gefunden zB. das alife oder Super Deluxe.
Morgen früh geht es ab nach Kyoto mit dem Schnellzug (Shinkansen) – aber Tokyo … ich komme wieder!

Akihabara

Heisst soviel wie aki und habara in einem Wort. Holari du dödel di diri diri dudel dö.
Update:
Oder einfach Electric Town wie es hier sogar auf den Schildern genannt wird. Ein großes Stadtviertel nur mit Elektronikgeschäften, vom Kabelshop bis zur Spielhölle alles vertreten.

Imperium und drumherum

Ja wäre ich mal früher los wäre ich auch noch in den Imperial East Garden gekommen, aber naja die Zeitverschiebung merke ich schon. Also als Hinweise: der Kaiserpalast ist der Öffenlichkeit nicht zugänglich und der East Garden dazu nachmittags geschlossen.
Also laufe ich einfach einmal drumherum … ein riesiges Gelände, noch sehr schöne Parks nebendran.
Mit wieder etwas Glück eine schönes kleines Museum gefunden mit europäischer Handwerkskunst … bin eigentlich nur rein weil mir das Gebäude so gefallen hat (Siehe Bild: Rotes Backsteingebäude). Aber schon wieder Glück gehabt, original Lithografien von Alphonse Mucha, ein paar Jugendstil Möbel – genau mein Ding. Und das für 200¥(1,50€).
Weiter durch den Park, an einem tolen Schrein mit Parkanlage vorbei. Schaut selbst!
Ich versuche übrigens die Galerie mal zu verbessern.

100% puro de Donut Beef

In Tokyo gibt es alles, einfach alles. Stellt euch mal alles vor was es bei uns gibt, addiert dann den ganzen japanischen Kram und nehmt das ganze dann mal der Raumtemperatur.
Boulangerien und Patisserien nach Französischem Vorbild (sieht saulecker aus), Fastfood in allen Variationen, Bier ohne Ende (die Japaner trinken echt viel Bier) usw …
Nachdem ich aus dem Mori Tower kam lauf ich doch glatt an einer mexikanischen Bar vorbei, soweit nichts besonderes, aber eine Bar die 400 Tequilas hat habe ich auch noch nicht gesehen. Also rein, eine richtig schöne mexikanische Kellerkascheme, einen Gran Centenario Anejo abgekippt in Ruhe genossen – sehr lecker. Agave Rippongi
Danach dachte ich mir: Jetzt probierst du mal die japanischen Burger. Mc Donald’s und den ganzen kram gibt’s hier natürlich auch zuhauf, aber auch einige japanische Ketten z.B. MOS Burger.
Und ich muss sagen die Dinger schmecken auch super. Unglaublich!
Auf seltsame Ideen kommen die wie immer, ein Burgerfleisch mit Loch in der Mitte als Symbiose von Donut und Burger zu bezeichnen ist vielleicht nicht so die Riesenidee, aber was soll’s.Der MOSDO!
Nachdem ich jetzt mein zweites Kilogramm Sushi für heute verdrückt habe. Ab ins Bett – schon wieder 3:30, Mist.

Mori Art with Tokyo View

Hatte ich eigentlich nicht auf meinem Plan und hätte es fast verpasst (siehe Neoteny Japan) das Mori Art Museum. Absolutes „Must-See“! Mal wieder ein Museum für Moderne Kunst, warum gibt’s die eigentlich nicht alle in Frankfurt. Ok ok, da gibt’s auch ein paar und ich geh nie hin, erwischt.
Aber das ist von der Location kaum schlagbar. Im 53. Stock des Mori Towers, zwischen der Austellung kann man immer mal aus dem Fenster schauen, sehr cool. Die Ausstellung momentan ist auch mehr als sehenswert (Mori Art Museum) „The Kaleidoscopic Eye“ mit einigen Lichtinstallationen z.B ein Raum mit 12 Discokugeln vor riesigen Panoramafenstern und Tokyo bei Nacht muss man einfach selbst gesehen haben.
Wenn man eine Kombikarte holt kann man im 52. Stock noch auf die Aussichtsplattform (drinnen und draussen). Noch besser als die von heute morgen und die beste Aussicht die ich je auf eine Stadt gesehen habe! Ich bin weiter geflasht!

Durch die wilden Roppongi Hills

Roppongi ist eine Mischung aus westlichem Ausgehviertel a lá Soho und einer Kunststadt Roppongi Hills. Ein noch größerer Hochhauskomplex der gebaut wurde um das komplette leben in einem Haus zu haben. Wohnen, arbeiten, shoppen, Museum, Theater und sogar ein eigenes Bierfest 😉 Beeindruckend gemacht.
Also hier wieder um die Ecken ziehen, hab auch gleich ein paar Interessante Sachen gefunden. Mal wieder Bilder

From Sunshine City to Harajuku

Hier in Ikebukuro in der Nähe meines Hotels gibt es mitten im Shopping-Viertel (also in Tokyo 🙂 ) einen 60 stöckigen Hochauskomplex – Sunshine City. Überall gibt es hier Hochhäuser die bis unters Dach mit allem gefüllt sind was man sich vorstellen kann. Klar: Shops, Restaurants usw. Hier wird noch einiges draufgesetzt natürlich erst mal durch die reine Größe, wieder typisch Tokyo, aber noch durch ein Sea-Life Center im 15., einen Vergnügungspark im 20. (Namco irgendwas), Planetarium und was weiss ich. Für ein paar Yen bin ich mal in den 60. (ca. 250m) zur Aussichtsplattfrom gefahren. Und das hat sich gelohnt, erst von hier oben bekommt man mal eine Ahnung der Ausmaße der Stadt.
Der Fahrstuhl des Grauens war unheimlich kitschig beleuchtet und mit leuchtenden Delphinen und Leuchtpunkten und selstsamer Musik und ich alleine – ich dreh durch sauschnell.
Jetzt aber ab nach Harajuku. Hier trifft sich am Wochende die Cosplay Szene, wo sich gelangweilte Teens möglichst originalgetreu in ihre Lieblings-Manga-Kostüme werfen und sich Fotografieren lassen. Heute leider nichts davon gesehen.
Durch ein seltsam spanisches Viertel mit vielen Crêpe-Ständen auf die Harajuku-St. Wirkt sehr amerikanisch und es gibt die gängigen Modeläden aber auch coolere Sachen. Eigentlich nicht schlecht, erinnert mich irgendwie an San Francisco.
Von hier aus bis nach Shibuya gelaufen.